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DIE US-STUDIE „OBESITY TREATMENT" ZEIGT, DASS BEWEGUNG GUT FÜR DIE GESUNDHEIT IST, AUCH WENN MAN DADURCH NICHT ABNIMMT.

Aber ist das wirklich korrekt? Eine Studie im Fachmagazin iScience zeigt jetzt, dass ausreichend Bewegung für die Bewegung offensichtlich entscheidender als das Gewicht. Das bedeutet: Bewegung ist gut für die Gesundheit ist, auch wenn man dadurch nicht abnimmt. Das Wissenschaftler-Team der Arizona State Universität wertete dafür zahlreiche Studien aus, berichtet das „Deutschlandradio“. Das Fazit in Kürze: Viele Menschen werden nicht krank, weil sie zu dick sind, sondern weil sie zu wenig Sport machen. Wer sich regelmäßig bewegt und fit bleibt, kann sein Krankheitsrisiko senken, auch wenn die Zahl auf der Waage sich nicht verändert.

 

Gewichtsorientierter Ansatz gegen Adipositas weitgehend unwirksam

 

Genauer heißt es in der Studie „Obesity treatment: Weight loss versus increasing fitness and physical activity for reducing health risks“ von Glenn A. Gaesser und Siddhartha S. Angadi (https://doi.org/10.1016/j.isci.2021.102995) mit Fokus auf die Vereinigten Staaten: „Die zunehmende Prävalenz von Abnehmversuchen in den Vereinigten Staaten ist mit der zunehmenden Prävalenz von Fettleibigkeit einhergegangen. Ein gewichtsorientierter Ansatz zur Behandlung und Prävention von Adipositas hat sich daher als weitgehend unwirksam erwiesen. Es ist unwahrscheinlich, dass die fortgesetzte Konzentration auf die Gewichtsabnahme als primäres Erfolgskriterium eine Trendwende bei der Adipositasprävalenz herbeiführen oder zu einer nachhaltigen Gewichtsabnahme führen wird. Vielmehr sind chronische Gewichtsschwankungen bei Millionen von Erwachsenen die Regel, und das wird wahrscheinlich auch so bleiben, solange die Gewichtsabnahme der Eckpfeiler der Adipositasbehandlung bleibt. Gewichtsschwankungen werden mit Gesundheitsrisiken in Verbindung gebracht, die denen der Adipositas sehr ähnlich sind, einschließlich eines höheren Gesamtmortalitätsrisikos, und können zur Gewichtszunahme beitragen.“

 

Sport kann die Gesundheit des Gehirns fördern

 

Das bedeutet: Bewegung ist immer wichtig, und der Blick auf die Waage ist nicht das entscheidende. Denn: Eine neue Studie der Harvard Medical School zeigt jetzt, dass regelmäßiger Sport die Gesundheit des Gehirns fördern kann. Ausschlaggebend dafür ist das körpereigene Hormon Irisin, dass beim Sport in den Muskeln entsteht und bei der Bildung von Gehirnzellen eine Rolle spielt. Das berichtet „RTL“ mit Bezug auf die „New York Times“.

 

In dem Artikel heißt es: „Die Wissenschaftler um Dr. Bruce Spiegelman spekulierten zunächst, dass sportliche Betätigung das biochemische Milieu im Gehirn direkt verändern könne, ohne die Muskeln einzubeziehen. Eine andere Vermutung war: Die Muskeln und andere Gewebe setzen während der körperlichen Betätigung Stoffe frei, die zu einer Verbesserung der Gehirngesundheit führt. In diesem Fall müsste diese Substanz aber in der Lage sein, die schützende und meist undurchlässige Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, die unser Gehirn vom Rest unseres Körpers trennt.“

 

Bewegung regt die Bildung neuer Neuronen im Gedächtniszentrum an

 

Eine Erkenntnis: Das Hormon Irisin wird bei körperlicher Anstrengung im Muskelgewebe produziert und in den Blutkreislauf abgegeben. Insgesamt deuten Ergebnisse der Studie für die Wissenschaftler stark darauf hin, dass Irisin ein Schlüsselelement ist, das „Bewegung mit Kognition verbindet“, heißt es. Ältere Studien zeigen bereits, dass Bewegung die Bildung neuer Neuronen im Gedächtniszentrum des Gehirns anregt und dass aktive Menschen weitaus seltener an Alzheimer und anderen Formen der Demenz erkranken als Menschen, die sich selten bewegen.

 

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